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19.06.2012
Coca-Cola-Chef: Sind nicht schuld an Fettleibigkeit
Coca Cola ist nach eigener Ansicht nicht schuld an der starken Zunahme von Fettleibigkeit in den USA. New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg schlägt vor, besonders große Softdrink-Portionen zu verbieten. (Archivfoto) (Foto: Scott Olson - AFP/Getty Images)

Coca Cola ist nach eigener Ansicht nicht schuld an der starken Zunahme von Fettleibigkeit in den USA. "Das ist eine wichtige, komplizierte Gesellschaftsfrage, bei der wir alle gemeinsam an einer Lösung arbeiten müssen", sagte der Chef des Getränkeriesen, Muhtar Kent, dem "Wall Street Journal". Deshalb arbeite Coca-Cola mit dem Staat, der Wirtschaft und Gruppen der Zivilgesellschaft zusammen, "um in allen Ländern, in denen wir aktiv sind, bis 2015 Programme zu aktiven Lebensstilen zu schaffen".

Der Coca-Cola-Chef reagierte damit auf eine Initiative von New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg. Dieser hat ein Verbot besonders großer Softdrink-Portionen vorgeschlagen. Künftig sollen demnach nur noch Becher von maximal 16 Unzen (rund 0,5 Liter) zulässig sein. Das ist zwar immer noch größer als die durchschnittlichen Mengen, liegt aber deutlich unter eimergroßen Angeboten vieler Kinos, Tankstellen und Sportveranstalter.
Quelle: 2012 AFP
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